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EU AI Act

Der EU AI Act ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung künstlicher Intelligenz, das KI-Systeme nach ihrem Risikopotenzial klassifiziert.

Was regelt das Gesetz?

Der AI Act (KI-Verordnung) der EU trat stufenweise in Kraft; die Pflichten greifen gestaffelt bis 2028 (Stand 13.10.2026). Er teilt KI-Systeme in vier Risikoklassen ein:

  1. Unannehmbares Risiko: Verboten (z.B. Social Scoring durch den Staat).
  2. Hohes Risiko: Strenge Auflagen (z.B. KI in Medizinprodukten, HR-Software, Kritische Infrastruktur).
  3. Begrenztes Risiko: Transparenzpflichten (z.B. Chatbots müssen sich als solche zu erkennen geben).
  4. Minimales Risiko: Keine Regulierung (z.B. Spam-Filter).

Bedeutung für Unternehmen

Wer KI einsetzt oder entwickelt, muss wissen, in welche Kategorie sein System fällt. Für den Mittelstand bedeutet das vor allem: Dokumentationspflicht und Transparenz. Ein “Black Box”-Algorithmus, der Bewerber ablehnt, ist 2026 ein Compliance-Risiko.

Dazu kommt die Pflicht zur KI-Kompetenz aus Artikel 4, die seit Februar 2025 gilt. Was sie verlangt, steht im Ratgeber KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-Verordnung: was Betriebe jetzt tun.

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Verwandte Begriffe

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